Lieder der Welt

Lieder der Welt

Dass der von Gerd Onnen gegründete und seit dessen Tod von seinem Sohn Manfred erfolgreich weiterentwickelte und geleitete Chor sich in der Folklore der Welt und in allen Sprachen heimisch fühlt und diese Assimilation auch singend zum Ausdruck bringt, ist längst bekannt. Die Sänger und Sängerinnen haben dies bei ihrem Konzert im vollbesetzten Weißen Saal des neuen Schlosses erneut in überzeugender Weise bewiesen. So ging es auch diesmal um den ganzen Erdball, von Chile nach Finnland, von Portugal nach Albanien und von dort nach Indonesien, Island und Bulgarien, um nur einige ausgefallene Reiseziele zu nennen.

Die Variabilität des Programms ergab sich dabei nicht nur durch die geographisch-kulturelle Vielfalt, sondern auch durch den Wechsel zwischen chorischem Tutti und gut geschulten Solostimmen.

Man darf den Onnen-Sängern auch das Prädikat eines leistungsfähigen Kammerchors zuerkennen, denn unter der Flagge der Folklore liefen auch einige Madrigale sowie ein Satz von Debussy.
Stuttgarter Zeitung, 23.11.1992

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