Kleine Weltreise des Gesangs

Der Stuttgarter Onnen-Chor gastierte in der Festhalle Bad Urach
"Lieder ohne Grenzen" hieß das Motto ... damit ist die Spezialität des Chors gemeint, internationale Lieder in der jeweiligen Originalsprache zu singen, also geographische Grenzen zu überwinden.
... Dabei ist anzumerken, dass Onnen bei seinen Bearbeitungen so originalgetreu wie möglich verfahren ist, sich an die länderspezifische Musikpraxis gehalten hat.
... So locker wie er sich verbal gibt, singt auch sein Chor. Nichts klingt gezwungen, sondern alles kommt leicht und klar. Auch bei den verzwicktesten Rhythmen verliert der Chor die Ruhe nicht, sondern zeigt sich sattelfest und rein in der Intonation. Ausgezeichnet verständlich ist die Sprache. Der Maestro selbst kennt keine Allüren; er bewegt sich kaum mit dem Körper, sondern dirigiert mit sparsamen Handbewegungen. Das reicht aus, um den Chor zu motivieren, der sichtlich gutgelaunt auf der Bühne steht. Die Solisten bewegen sich mit dem Mikrophon in der Hand fast wie Profis.
Reutlinger Generalanzeiger, 16.11.1993

Lieder der Welt

Dass der von Gerd Onnen gegründete und seit dessen Tod von seinem Sohn Manfred erfolgreich weiterentwickelte und geleitete Chor sich in der Folklore der Welt und in allen Sprachen heimisch fühlt und diese Assimilation auch singend zum Ausdruck bringt, ist längst bekannt. Die Sänger und Sängerinnen haben dies bei ihrem Konzert im vollbesetzten Weißen Saal des neuen Schlosses erneut in überzeugender Weise bewiesen. So ging es auch diesmal um den ganzen Erdball, von Chile nach Finnland, von Portugal nach Albanien und von dort nach Indonesien, Island und Bulgarien, um nur einige ausgefallene Reiseziele zu nennen.

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Schwimm-Europameisterschaft

Mit Tränen in den Augen verfolgte Leni Henze, die Silbermedaillengewinnerin der Olympiade 1936 in Berlin, die Darbietungen des Stuttgarter Onnen-Chors, der eine musikalische Reise durch 20 europäische Länder bot. "Ganz hervorragend", kommentierte ihr Ehemann, der Ehrenvorsitzende des SSF Bonn ...
Bonner Stadtanzeiger, 14.8.1989